Tatjana Erpen
Jassrunde, Mkuranga, 2020

«Meine Geschichte ist meine Normalität. Sie entsteht aus den äusseren Umständen, in die ich hinein geboren wurde, und formt sich durch unzählige individuelle Entscheidungen und Handlungen. In meiner künstlerischen Arbeit hinterfrage ich Beziehungen zwischen Wahrnehmung, Wissen und Geschichte, und wie sich unsere Normalität zusammensetzt.

Das Video der Jassrunde zeigt den Ausschnitt einer Mikrogeschichte, eine in Zeit und Ort verankerte Normalität mit ihren eigenen Regeln und Voraussetzungen.

Im Rahmen eines Reisestipendiums des Aargauer Kuratoriums reiste ich zum zweiten mal nach Tansania. Jetzt bin ich, folgend der Aufforderung des EDA, frühzeitig zurückgekehrt. Für einen gleichberechtigten Austausch erwarte ich meine zwei tansanischen Projektpartner im Sommer in der Schweiz. Dafür verfasse ich gerade ein Schreiben, in dem ich darlegen muss, weshalb die beiden keine Migrationsgefahr für die Schweiz darstellen.»

Tatjana Erpen (*1980 in Leuggern, AG) wohnt und arbeitet in Luzern.

Grüsse aus Luzern
www.tatjanaerpen.ch

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